Demokratie
Der Begriff Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet übersetzt Herrschaft des Volkes. Umgesetzt auf heute bedeutet das, dass das Volk über den Staat bestimmen kann. Zur näheren Erklärung sei gesagt, dass die Bürger insofern die Macht über den Staat habe, dass sie durch Wahlen die Möglichkeit haben, Einfluss auf die Zusammenstellung der Regierung haben. Die Wahlergebnisse werden ausgezählt und somit die Sitze der Parteien in der Regierung bestimmt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Demokratie eingeführt. Damit wurde dem Volk die Chance geboten, die Regierung nach ihren Wünschen zusammen zu setzten. Damit wurde die Sicherheit gewährt, dass die Regierung im Sinne des Volkes ihre Entscheidungen trifft. Bis heute ist die Demokratie die Staatsform in Deutschland sowie auch in anderen Staaten in Europa. Die Bürger können in regelmäßigen Abständen die Regierung wählen.
Bei den Wahlen und aufgrund deren Ergebnisse werden die Sitze im Parlament vergeben. Liegt ein unentschiedenes Ergebnis zwischen 2 Parteien, so wird eine Koalition gebildet. Eine Koalition bedeutet, dass 2 Parteien mit gleichen Rechten das Land regieren können. Ist das der Fall, ist es für die Parteien nicht gerade leicht eine Einigung zu finden, die alle Parteien zufriedenstellt. Bereits im Griechenland der Antike wurde der Begriff geprägt. Hier durften allerdings nur eine bestimmte, ausgesuchte Gruppe von Männern vom Wahlrecht gebrauch machen. Die Anzahl der sogenannten Vollbürger betrug zwischen 30.000 und 40.000 Männer. Damit eine Abstimmung gültig war, mussten mindestens 6.000 Männer bei der Wahl anwesend sein. Im alten Rom wurde ein Rechtsstaat gegründet. Dieser ist mit der heutigen Demokratie zu vergleichen. Lange Zeit waren Frauen vom Wahlrecht ausgeschlossen.
Erst als die Charta der Menschenrechte gegründet wurde, durften Frauen wählen, da die Charta eine Gleichstellung aller Menschen, egal ob Frau oder Mannn, fordert. Es darf keine wegen seiner Herkunft oder seines Geschlechts anders behandelt werden.